Über uns

Schulgenossenschaft Landshut eG

Gemeinnützige Genossenschaft zum Betrieb der Waldorfschule Landshut

Die rechtsfähige Gründung der Genossenschaft und damit die Geschäftsfähigkeit unserer Schule wurde am 21.06.2017 beschlossen.

Am Tag der Gründung, der Sommersonnenwende, wurden bereits die ersten “Genossen” Teilhaber und können sich damit aktiv in den weiteren Entstehungsprozess unserer Waldorfschule Landshut im Aufbau einbringen. In der ersten Generalversammlung wurden der Aufsichtsrat und der Vorstand der Schulgenossenschaft Landshut eG gewählt.

Nach einer Prüfung durch den Genossenschaftsprüfverband konnte die Schulgenossenschaft Landshut eG nun Anfang November 2017 notariell bestätigt und beim Registergericht eingetragen werden.

Vorstand & Aufsichtsrat:
Vorstand: Tanja Esser, Lena Föckersperger, Theo Steininger, Prof. Dr. Holger Timinger,
Aufsichtsrat: Stephan Guhde, Peter Popp, Urban Reck, Martina Rezgui (Vorsitzende),
Thorsten Tetenz

„Wenn es Wichtigeres gibt als den Profit – Einer für alle, alle für Einen”

Eine Genossenschaft basiert auf gemeinsamen Werten und Prinzipien, die einen klaren Auftrag haben, die Förderung ihrer Mitglieder.
Es geht nicht um Dienstleistung oder um Kapitalmehrung. Alle Eltern, die ihre Kinder an unsere Schule schicken, erwerben Anteile an der Genossenschaft und sind dadurch Miteigentümer und Geschäftspartner zugleich. Auch externe Personen können Anteile erwerben.
Daraus entsteht eine hohe Bindung. Die Mitglieder sind nicht nur ideell, sondern auch rechtlich stärker in das Schulgeschehen eingebunden.
Es geht schließlich um „unsere Schule“ und dieser steht bis zum Austritt aus der Genossenschaft flüssiges Geld zur Verfügung, mit dem die Schule aufgebaut und gestaltet werden kann.

Bei Austritt werden die Genossenschaftsanteile in voller Höhe wieder ausbezahlt. Jedoch haften die Genossen/Eltern auch mit diesem Geld. Um diese Situation abzusichern, ist die Genossenschaft verpflichtet, sich einem genossenschaftlichen Prüfverband anzuschließen. Dieser prüft die Satzung und vor allem die wirtschaftlichen Verhältnisse der neugegründeten Genossenschaft. Versprechen die wirtschaftlichen Verhältnisse, auf Dauer tragfähig zu sein, so wird die Genossenschaft in den Genossenschaftsverband aufgenommen. Der Prüfverband berät in allen rechtlichen, steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen, so dass man in der Gründungsphase und später erfahrene, neutrale Partner zur Seite hat.

Zudem bleibt es nicht bei dieser einmaligen Überprüfung. Der Genossenschaftsverband überprüft alle zwei Jahre die Schule, um auf Fehlentwicklungen und Unstimmigkeiten hinzuweisen. Damit ist größtmögliche Sicherheit gegeben.

Was einer allein nicht schafft, das erreichen viele zusammen – dieses Kooperationsprinzip reicht weit bis ins Mittelalter und ist geprägt von folgenden fünf Prinzipien:
Selbsthilfe (Menschen mit ähnlichen wirtschaftlichen Interessen schließen sich zusammen, um einen gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb aufzubauen; sie bringen das dafür erforderliche Kapital durch eigene Einzahlungen auf)
Selbstverwaltung (die Mitglieder ordnen die internen Verhältnisse selber, sie bestimmen über die Organe die wirtschaftlichen Aktivitäten)
Selbstverantwortung (die Mitglieder sind für die Erhaltung der Genossenschaft verantwortlich und haften mit ihren Einzahlungen)
Förderprinzip (die Genossenschaft ist auf die Förderung der Mitglieder ausgerichtet, nicht auf Dividendenausschüttung)
Identitätsprinzip (die Mitglieder sind Eigentümer und Geschäftspartner zugleich)

Und wussten Sie das? Die Genossenschaftsidee gehört zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit.
Die UNESCO begründete ihre Wahl damit, dass die Genossenschaft eine allen offenstehende Form der gesellschaftlichen Selbstorganisation sei, ein Modell der kooperativen Selbsthilfe und Selbstverantwortung. Das Konzept fördere die soziale, kulturelle und ökonomische Partizipation, indem Mitglieder durch den Erwerb von Genossenschaftsanteilen auch zu Miteigentümern würden. Dabei sichere die Praxis “ein Mitglied, eine Stimme”, unabhängig von der Gesamtzahl der erworbenen Anteile eines Mitgliedes, für alle die Möglichkeit der Mitbestimmung und aktiven Mitgestaltung. Weltweit gebe es etwa 800 Millionen Genossenschaftsmitglieder in mehr als 100 Ländern, 21 Millionen davon allein in Deutschland. Die hohe Anzahl von Genossenschaftsmitgliedern in Deutschland und die rechtliche Absicherung ihrer Grundsätze durch ein Genossenschaftsgesetz seien im internationalen Vergleich Besonderheiten, so die Deutsche UNESCO-Kommission.

Werden Sie investierendes Mitglied der Walddorfschule Landshut. Mit einer investierenden Mitgliedschaft an der Schulgenossenschaft Landshut eG unterstützen Sie durch die Übernahme von Genossenschaftsanteilen den Aufbau und Betrieb der Waldorfschule Landshut.

Machen Sie mit – für eine kindgerechte Schulausbildung und Freude am Lernen.

Hinter unserer Initiative stehen ganz viele tolle und engagierte Menschen und Eltern. Ihr Herzenswunsch ist, dass alle Kinder eine umfassende Ausbildung ihrer Persönlichkeit erfahren, die Selbstbewusstsein, Urteilsvermögen und Kompetenz ebenso einschließt, wie eine stabile Werteorientierung. Aus diesem Grund setzen sie sich in ihrer Freizeit persönlich für die Gründung einer Waldorfschule in Landshut ein.

Genoveva Brunner
Genoveva Brunner

“Mich begeistert an der Waldorfschule, dass neben der Wissensvermittlung auch großer Wert auf die Förderung musischer, künstlerischer und handwerklicher Fähigkeiten gelegt wird. So hat jedes Kind die Möglichkeit, seine ganz individuellen Stärken kennenzulernen und zu entwickeln.”

Kinder: Alfons & Hedwig
Geschäftsführung Waldorfkindergarten Landshut
Handarbeitslehrerin für die Waldorfschule in Ausbildung

Maria Bullok
Maria Bullok

“Kinder wollen lernen. Jeder Schulanfänger ist vielseitig interessiert, wissensdurstig und kooperativ. Die Waldorfpädagogik weiß, wie das so bleibt.”

Kind: Emilia
Lektorin / Journalistin

Tanja Burkhardt
Tanja Burkhardt

“Die Welt braucht keine Konsumenten mehr sondern viele mutige Gestalter – Menschen, die sowohl für sich selbst als auch für die Gemeinschaft und die Natur Verantwortung übernehmen wollen und ihre schöpferische Kraft für neue und kreative Wege in den verschiedensten Wissensbereichen einsetzen wollen. Die Waldorfpädagogik bietet mit ihrer stabilen Werteorientierung ein sicheres Fundament und mit ihrer ganzheitlichen Ausrichtung alle Möglichkeiten zum individuellen Wachstum in einem wertschätzenden Umfeld. Die Waldorfpädagogik ist für mich die Bildung der Zukunft!”

Kind: Ferdinand
Dipl. Sozialpädagogin und Tanztherapeutin

Tanja Esser
Tanja Esser

“Ich wünsche mir für unsere Kinder, dass sie mit Freude lernen und dabei körperlich und vor allem seelisch gesund bleiben. Dass sie ihr mitgebrachtes Potenzial entfalten und zu handhaben lernen. Denn die Kinder von heute, sind die Gestalter unserer Zukunft von morgen.”

Kinder: Victoria & Luise
Dipl.-Betriebswirtin (FH)

Johannes Föckersperger
Johannes Föckersperger

“Ein Großteil der Mitglieder unserer Elterninitative hat keinen anthroposophischen Hintergrund. Uns allen gemein ist jedoch, dass uns besondere, erfolgreiche und vor allem zufriedene Menschen begegnet sind, die eine Waldorfschule besucht haben.”

Kinder: Carl & Marlene
Architekt (Univ.)

Lena Föckersperger
Lena Föckersperger

“Ich wünsche mir für meine Kinder, dass sie mit einem freien Geist, dem Wissen, dass sie etwas bewegen können und mit tiefem Vertrauen ihr Leben in die Hand nehmen können.”

Kinder: Carl & Marlene
Dipl. Kunsttherapeutin (FH)

Theresa Gschmeidler
Theresa Gschmeidler

“Mein Mann und ich sind Gegenwartsmenschen fern von Dogmen, Konsumwahn und Dazugehörigkeitspflichten. Daher wünsche ich mir in dieser schnelllebigen Zeit eine Pädagogik für meine Kinder, in welcher im Vordergrund die Menschwerdung steht. Eine Pädagogik, die freies Denken und Bewusstsein für die eigene innere Freiheit fördert.”

Kinder: Lucas & Hannes
Familiengesundheits- und Kinderkrankenpflegerin

Henriette Leidner
Henriette Leidner

“Aus eigener Erfahrung leiden viele Kinder bereits in der Grundschule unter einem enormen (schulischen) Druck. Besonders stark ist dies zu erkennen, wenn es um die Schullaufbahnberatung im vierten Schuljahr geht. Die Waldorfschule ist für mich ein (Lebens-)ort, wo die Schüler ihren Wert nicht über Noten definieren, sondern dort zu Menschen mit einem positiven Selbstkonzept, einem hohen Selbstwertgefühl, einer zuversichtlichen Lebenseinstellung und Kreativität reifen können.”

Kinder: Moritz & Vincent
Grundschullehrerin

Nicola Naaf-Kubon
Nicola Naaf-Kubon

“Die Dinge mit allen Sinnen zu begreifen, sollen meine Kinder auch lernen, bzw. nicht verlernen.”

Kinder: Gustav & Julius
Gesundheits- und Krankenpflegerin

Michèle Pirotton
Michèle Pirotton

“Meine Schulzeit an der Waldorfschule war eine der schönsten Zeiten meines Lebens, das möchte ich auch für mein Kind.”

Kind: Marlon
Psychologin (B.Sc., M.Sc.)

Cordula Preuß
Cordula Preuß

“Als Heilpädagogin in der Arbeit mit Kindern ab Schuleintrittsalter bin ich viel mit Bildung, geistiger Entwicklung, kreativem Wachstum und der Entwicklung von Moral und Gemeinschaft in Kontakt. Kinder benötigen eine andere Form von geistigem und sozialen Wachstum oder Input als sie es bisher in Bildungseinrichtungen erhalten. Entwicklung geht vom Kinde aus und Kinder sind soziale Wesen. In der Waldorfschule sehe ich dies verwirklicht und unterstütze den Aufbau mit ‘Hand, Herz und Verstand.'”

Staatlich anerkannte Heilpädagogin (B.A.) und heilpädagogische Kunsttherapeutin

Stefan Preuß
Stefan Preuß

“Waldorfschule ist für mich keine Tankstelle, an der SchülerInnen Karrierekraftstoff für die Zukunft abfüllen können, um mit Vollgas durch’s Leben zu rauschen. Für mich ist die Waldorfschule ein sozialer und gemeinschaftlicher Ort, in dem Regeln des menschlichen Umgangs entworfen und gelebt werden.”

Ingenieur Informatie en Communicatie Technologie

Constanze Radenberg
Constanze Radenberg

“Unser Wunsch ist es, dass unsere Kinder eine humanistische Bildung bekommen. Sie sollen von Anfang an Wertschätzung erfahren und keine Bewertung.”

Kinder: Justus & Elise
Physiotherapeutin in Elternzeit

Alexander Schwager
Alexander Schwager

“Damit unsere Kinder sich selbst als ganze Menschen entdecken können und sich in unsere Welt einzuordnen lernen, müssen wir sie auch als Ganzes anerkennen und erziehen.”

Kinder: Anua & Tarek
Sprachwissenschaftler

Sabine Seligmann
Sabine Seligmann

“Ich bin für eine Waldorfschule, weil ich möchte, dass sich meine Kinder frei und in ihrer eigenen Geschwindigkeit entwickeln können, ohne Druck beim Lernen zu haben.”

Kinder: Anica & Lio
Kinderpflegerin im Waldorfkindergarten

Margot Shimokawa
Margot Shimokawa

“Ich möchte eine Schule, die den ganzen Menschen bildet: Kopf, Herz und Hand. Und die das ihre dazu beiträgt, dass unsere Kinder zu einem gelingenden und glücklichen Leben befähigt werden.”

Kind: Elias
Regierungsangestellte, Regierung von Niederbayern, Bereich Landschaftspflege

Tobi Stegmann
Tobi Stegmann

“Ich möchte meine Kinder an der Waldorfschule anmelden, da ich ihnen eine Alternative zum Lernstress und zur Angst vor dem “Sitzenbleiben” und schlechten Noten bieten möchte! Meine Kinder sollen Spaß am Lernen haben, denn nur Dinge, die man gerne macht, bringen den gewünschten Erfolg!”

Kinder: Romeo & Rosalie
Koch und Gastronom

Theo Steininger
Theo Steininger

“Mich überzeugt bei unserer Schulinitiative, dass sie den Kindern und Jugendlichen beste Möglichkeiten bietet durch die Kombination von sinnstiftenden Projekten und sowohl theoretischem als auch praktischem Unterricht zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten heranzuwachsen. Das Maß und die reflektierte Art mit denen sich die moderne Waldorfpädagogik den Schülern als individuellen Menschen widmet finde ich beindruckend. Deshalb engagiere ich mich für eine erfolgreiche Gründung.”

Kinder: Hannah, Magda & Gabriel
Physiker (M.Sc.)

Petra Stemplinger
Petra Stemplinger

“Die Globalisierung lehrt uns, dass Probleme heutzutage nur mit einem entschiedenen Sinn für Gemeinschaft und Verantwortung zu lösen sind. Genau diese Werte fordert eine selbstorganisierte Schulgründung. Unsere Initiative kultiviert Gemeinschaft und stellt sich der Herausforderung. Wir leben die Schule, die wir für unsere Kinder wollen.”

Kinder- und Jugendpsychiaterin, -Psychotherapeutin
Anthroposophische Kinderärztin

Holger Timinger
Holger Timinger

“Durch ihr einzigartiges Konzept wird die Waldorfschule eine Bereicherung für den Bildungsstandort Landshut.”

Kind: Frida
Prof. Dr.-Ing., Professor für Projektmanagement, Hochschule Landshut